»Nichts soll mich mehr aus der Fassung bringen – was auch kommen mag.«

Auszug: Tagebuch 1940, 1. September

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Der Maler Max Beckmann (1884-1950) führte zwischen 1903 und 1950 Tagebuch. Die Jahrgänge 1903, 1904, 1908, 1909, 1912, 1913 und 1940 bis 1950 sind in 17 Heften erhalten. Erstmals wird eine vollständige, zeichengenaue Transkription verfügbar gemacht, eingehend kommentiert und mit einem Personen-, Orts- und Schlagwortregister hier veröffentlicht.


Schnelleinstieg

Die erhaltenen Tagebücher von Max Beckmann umfassen die Jahre 1903-1950, weisen zeitliche Lücken auf, die größte zwischen 1913 und 1940. Sie unterscheiden sich stark im Umfang. Über den Schnelleinstieg ist der direkte Zugriff auf Volltexte, das Datum oder ein Schlagwort möglich.

Highlights aus den Tagebüchern

Vorschau

21. Juni

„Zu neuen Qualen ruftein neuer Tag.“ HansschjeGepratje: Einfall ect.mit schönen Bauten-verzierungen undInternirungen. – Sonstam Morgen schlecht undmüde am Stillleben mitAussicht auf's Gebirge.1. Whisky in Don Juanes ist eine Freude zu leben
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Über das Projekt

Mit der vollständigen Online-Edition von Max Beckmanns Tagebüchern machen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen erstmals sämtliche 17 Tagebücher des Künstlers aus den Jahren 1903 bis 1950 zugänglich. Sie umfassen circa 3850 Seiten. Die bisherigen Bucheditionen der frühen Tagebücher verfügten nur über knappe Kommentare und Register. Die Buchausgabe der Tagebücher 1940-1950 lag nur in einer unvollständigen Transkription von Mathilde Q. Beckmann, mit wenigen Kommentaren und ohne Register, vor.

Die neue Transkription enthält nun 830 bislang gänzlich unveröffentlichte Einträge. Durch die nun vorliegende ungekürzte Quellenedition ergibt sich ein authentisches, verlässliches, und differenziertes Bild. Es betrifft vielfältige Lebensbereiche wie die Wahrnehmung politischer Ereignisse und Zeitläufe, als auch persönliche Netzwerke, Kunstmarkt und finanzielle Belange, Lektüre, Kino- und Lokalbesuche sowie Alltägliches wie Essen und Trinken.