Sonntag. 6.9.1903. / Des Morgens. Fernes / Glockenläuten dringt an / mein Ohr. Auf den Gardinen / vor mir liegt golden die / Morgensonne. Es ist so / schön still hier im Zimmer / Nur die Fliegen summen / zuweilen und das brave / Trappsen der Sonntags- / menschen dringt manchmal / herauf. Ich bestehe heute nur / aus Sehnsucht nach ihr, nach
Zimmer: In der Wohnung seiner Mutter an der Theaterpromenade 6 (heute Theaterwall, Haus existiert nicht mehr). Vgl. Thomas Döring, Thomas Richter, Andreas Uhr (Hg.): „Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig“, Ausstellungskatalog Herzog Anton Ulrich-Museum. München 2022, S. 28f.
nach ihr: Minna Tube.
Technische Angaben: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1903, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv