22. Aug 190322. August 1903

von allzu viel Philosophie. / Sonst geht es mir verhältnis- / mäßig gut. Ich zähle die / Tage, wo endlich einmal / gründlich allein sein kann. / Arbeiten werde ich fleißig. / Es ist so eine bequeme / Philosophie. Und als gesitteter / Deutscher und Verkörperer / so und so vieler Erwartung / muß ich es ja wohl auch / Heute quillt glaube ich / der °Fluß° ~Quell~ meiner Lebens-

Technische Angaben: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1903, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Permalink: https://www.beckmann-tagebuecher.de/1903/1673