29.8.1908. Sonnabend. / Eine logische, in schwarz ge- / haltene Abschiedsfeier steht / bevor. / In grotesk würdevollen / Freundschaftsschwüren mit / viel stark betonten ge- / genseitigen Wünschen / für später. O ja wir / sind sehr hochherzig. O ich muß so lachen, es / ist alles so dum, diese / steife Grazie. Mit / so kläglich viel Selbst-
Abschiedsfeier: Max Beckmanns Abreise nach Paris stand bevor, Freunde und Familie verabschiedeten sich im Rahmen einer Feier, vermutl. in der Wohnung seiner Mutter an der Theaterpromenade 6 (heute Theaterwall, Haus existiert nicht mehr). Vgl. Thomas Döring, Thomas Richter, Andreas Uhr (Hg.): „Max wird Beckmann. Es begann in Braunschweig“, Ausstellungskatalog Herzog Anton Ulrich-Museum. München 2022, S. 28f.
Technische Angaben: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1903, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv