<Sonnab. 15. 45> / Feste 2 große / Stillelben entworfen. / Hajaportrait ebenfalls. / Entdecken Villa / d' Este wieder
2 große Stillelben: Vermutl. „Versuchsraum“, MB-G 708, und „Stillleben mit Orchideen und Birnen“, MB-G 709.
Hajaportrait: Haja oder Haha war Max Beckmanns Spitzname für Chaja Goldstein. Über ein Porträt von ihr ist nichts bekannt. Möglicherweise handelt es sich um „Frau mit Vogel in Schwarz und Grau“, MB-G 720. Wolfgang Cordan schrieb über Chaja Goldstein: „Chaja Goldstein hatte wunderbarerweise das Konzentrationslager Westerbork in Holland überlebt. Bleich noch und nervös saß sie in einem Atelier in Amsterdam-Süd vor ihrem Flügel und übte die jiddischen und hebräischen Lieder.“ Vgl. Wolfgang Cordan: Die Matte. Hamburg 2003, S. 249. Da auf dem Gemälde eine Klavierspielerin dargestellt ist, könnte Chaja Goldstein Inspirationsquelle für dieses Werk gewesen sein. Am 28.11.1945 hatten Mathilde Q. und Max Beckmann sie in ihrer Wohnung besucht, vgl. Eintrag vom 28.11.1945. Max Beckmann nannte das Gemälde „Skelettdame“, vgl. Eintrag vom 30.10.1949.