26. Aug 194726. August 1947

[Zeichnung: knieender Frauenakt in Rückenansicht] Dienst. 26 August 47 / Langsam nähert sich das / Ende u ich wasche mein / Hände tief in Unschuld / und dergleichen und ich / werde nicht erbleichen wenn [?] / das Ende naht. Spät nach / Hause u. 2 Flaschen S. / im Villa d’Este immer noch / das beste und die beste / Fréderic Lancon ein gute / Name und Essigschade geht / perdu. Namenlos sieht / man ihn nie u. Hedda Peters / Lüttjens Sachs machen einen grüne / O! O! Max. [Bildzeichen: zwei Kreise]

ich wasche mein Hände tief in Unschuld: Redewendung aus dem Alten Testament (Ps 26,6).
Villa d’Este: Villa d’Este, Bar.
Fréderic Lancon: Vermutl. Champagnermarke Lanson.
Essigschade geht perdu: fr verloren, Rudolf Heilbrunn geht verloren.
Hedda: Hedda Schoonderbeek.
Peters: H. B. F. J. A. Peters.
Lüttjens: Helmuth Lütjens.
Sachs: Alfred Sachs oder seine Frau Charlotte Josephine Eger.

Zeichnung: vorhanden
Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1947, New York, Columbia University, Rare Book and Manuscript Library
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Permalink: https://www.beckmann-tagebuecher.de/1947/2097