10. Feb 194910. Februar 1949

<Lulu> gezeichnet / und <Wally> / absolviert mit / Tuky. Netter Man / vieleicht doch „verschlagen“ [?] / quien sabe. / Sonst wie üblich übermüdet: Geschichte von / China o „Jesus Christ“ / soviel Kaiser – soviel Morde / soviel wahnsinniger Unsinn / und noch immer [re. Rand, 90 Grad gedreht:] No – Post <Curry> Lunch / bei Lulu / recht nett übrigens –

<Lulu> gezeichnet:
<Wally> absolviert mit Tuky: Walter Barker und seine Frau Ruth („Tookie“), waren zu Besuch.
quien sabe: es ¿Quién sabe?, Wer weiß? Laut Mathilde Q. Beckmann hat Max Beckmann die Redewendung von Francisco de Goya übernommen, vgl. Anmerkungen von Mathilde Q. Beckmann in Tagebücher 1940–1950.
Geschichte von China: Lektüre von Tsui Chis „Geschichte Chinas und seiner Kultur.“ In Max Beckmanns Bibliothek befand sich ein Exemplar des Buches.
No – Post: Keine Post erhalten.
Lunch bei Lulu: Vgl. Mathilde Q. Beckmann Agenda: „Nachmittag zu Lulu Tiger zeichnete, hatten Lunch dort war sehr nett.“

Mathilde Q. Beckmann Agenda, 10.02.1949. Agenden 1941–1950 (1942 nur als Transkription), Privatbesitz;Max Beckmanns Bibliothek, Max Beckmann Archiv: Tsui Chi: Geschichte Chinas und seiner Kultur. Mit einem Vorwort von E. H. v. Tscharner. Pan-Verlag Zürich 1946;Tagebücher 1940–1950. Max Beckmann. Tagebücher 1940–1950. Zusammengestellt von Mathilde Q. Beckmann. Herausgegeben von Erhard Göpel. München/Zürich (durchgesehene Neuausgabe) 1987, S. 426

Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1949, New York, Columbia University, Rare Book and Manuscript Library
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Permalink: https://www.beckmann-tagebuecher.de/1949/2205