Memphis / <War in Memphis> / o la la / rot u. blau / „oder Michelae Swan – “ / war die Überaschung / aus St. College – – – / sonst nein wahrlich / nothing. / Auch das Delta / Missipi war sehr / de Santa und frühe / Frühlingsrivierawinde / zogen leicht durch rote / Haare
Memphis: Max Beckmann und Mathilde Q. Beckmann waren anlässlich der Ausstellung in der Brooks Memorial Gallery nach Memphis gereist. Mathilde Q. Beckmann las Max Beckmanns Vortrag „Drei Briefe an eine Malerin“ („Three Letters to a Woman Painter“) vor, vgl. Mathilde Q. Beckmann Agenda: „Fuhren (...) ins Museum wo ich Lecture las. Viel Erfolg viel Menschen hernach kl. Party bei Swans.“ Vgl. Brief von Robert G. Swan an Max Beckmann vom 17.02.1949, erhalten in den Archives of American Art, Washington, D. C. Swan war Chairman des Advertising Department der Memphis Academy of Arts, die Max Beckmann eingeladen hatte, vgl. Eintrag vom 21.02.1949. In dem Brief dankte Swan Max Beckmann für seinen Besuch in Memphis und würdigte die Ausstellung in der Brooks Gallery.
Michelae Swan ... aus St. College: Mikal Swan und ihr Ehemann Robert G. Swan. Freundlicher Hinweis von Anne Cox, Librarian am Stephens College in einer Mail vom 22.06.2023: „Robert G. Swan was a member of the college’s art faculty during the mid to late 1940s, including at the time of Max Beckmann’s visit. His wife was named Mikal.“ Vgl. Eintrag vom 04.04.1949.
Delta Missipi: Die sog. „Lower Mississippi Delta Region“, kurz „the Delta“, umfasst den gesamten Unterlauf des Mississippi und reicht von Missouri und Illinois bis südlich von New Orleans. Es ist damit also nicht die Mündungsregion des Flusses gemeint, die im Süden Louisianas liegt.
Max Beckmann papers, 1917–1954, Archives of American Art, Smithsonian Institution, Washington, D. C.;Mathilde Q. Beckmann Agenda, 14.02.1949. Agenden 1941–1950 (1942 nur als Transkription), Privatbesitz;
Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1949, New York, Columbia University, Rare Book and Manuscript Library
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv