27. Feb 195027. Februar 1950

Morgens allein in scool / da Q. nach Zetukett mußte. – / Ganz komisch, da tatsächlich das / erste Mal allein aber es / ging alles ganz gut und Mister / Peck engagierte mich neu / für nächstes Jahr unter Lobpreisen. / – Na – also. zog Butschy seinen / Sweater an (schweiish kalt / und windig) fütterte ihn und / arbeitete bis 7 Uhr an. der <großen> / <Leda>. Q kam dann ziemlich / zermanscht zurück (Briefdrama) / schließlich Kamaransoff X

scool ... Q. nach Zetukett: Max Beckmann fuhr allein zum Unterricht in die Brooklyn Museum Art School, da Mathilde Q. Beckmann ihre erkankte Schwester Doris MacFergus Cooper in Setauket auf Long Island, New York, besuchte.
Mister Peck: Augustus Peck.
Butschy: Butchy.
schweiish kalt: Schweinisch kalt.
an der großen Leda: „Frau mit Mandoline in Gelb und Rot“, MB-G 818.
Briefdrama: Nicht ermittelt.
Kamaransoff: Lektüre von Fjodor Dostojewskis „Die Brüder Karamasoff“. In Max Beckmanns Bibliothek befand sich ein Exemplar des Buches.
X: Vermutl. Zeichen für sexuelles Erlebnis.

  • MB-G 818

Max Beckmanns Bibliothek, Max Beckmann Archiv: Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Die Brüder Karamasoff. Roman. München Verlag Piper &amp; Co. 1923

Besitzer: Max Beckmann, Tagebuch 1950, New York, Columbia University, Rare Book and Manuscript Library
Zitierhinweis: Max Beckmann Tagebücher, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Max Beckmann Archiv
Permalink: https://www.beckmann-tagebuecher.de/1950/4323