Q. im Hospital D. schlecht. / Ich telef. vergeblich mit / verschied. Numbers – Schiksal / entschied gegen mich – na / mir auch recht. – Ganzen Tag / am Hope, ihn selbst u. Mittelageson / auch ein Zwilling fertig. – Der Rechte – / Wird jetzt was das ganze / Grotesk schlechte Buchrecension aus Basel / B. brutal das mindeste – ha, <Reactionaire“> / na ja bin, ich auch. – – – – / Und Fundamentum momentum / schickte grotesken Katalog. / Das war der Tag. Zwischendurch / funkte van u. Greenwood / begeisterungschrei per Q. ich / selbst sehr sckeptisch u. pessimistisch / – Wäre nur alles zu Ende – – [am re. Rand:] X
Q. im Hospital D. schlecht: Mathilde Q. Beckmann war bei ihrer unheilbar an Krebs erkrankten Schwester Doris MacFergus Cooper im Krankenhaus in Westhampton auf Long Island, New York, vgl. Mathilde Q. Beckmann Agenda.
Hope, ihn selbst u. Mittelageson auch ein Zwilling: en middleaged son, Sohn mittleren Alters. Max Beckmann arbeitete an den Figuren des Henry R. Hope, von James Christopher McClennen und Ray oder Roy Hope auf dem „Gruppenbild Hope“, MB-G 822.
Buchrecension aus Basel: Artikel „Max Beckmann“, Autorenkürzel „Be.“, nicht ermittelt, Basler Nationalzeitung, 01.04.1950. In dem Artikel wird Beckmann als „Reaktionär“ bezeichnet, seine Kunst habe etwas „Brutales“. Über das im Buch von Hausenstein und Reifenberg angehängte Werkverzeichnis heißt es, es sei „nicht uninteressant, (…) , dass [seine Kunst] in gerade für Malerei so aufgeschlosennen Ländern wie Frankreich und der Schweiz kaum Liebhaber hat finden können.“ Der Verleger des Buches, Reinhard Piper, habe „sich nach der Jahrhundertwende grösstes Versdienst erwoben durch die Veröffentlich ung und Vermittlung neuer, junger, noch ringender Kunst.“ Solche fehle nun auf „seinen Listen“.
Fundamentum momentum schickte grotesken Katalog: Nicht ermittelt.
van und Greenwood: Frances oder Stuyvesant van Veen und Marion Greenwood.