zur Abwechslung mal wieder / ein Bild verkauft. Universty / of Iowa (Blumencoro in Nizza) / 1300 = 650. – Na immerhin erfreulich / – Morgens erstmalig / direkt zur Schule „Brooklyn“ / mit eigenem Car. – Gut / gelungen. Q. fährt jetzt / gut / Nachmittag in Plaza mit / Lackner, ganz nett. – / Dinner allon im Ritz-Carlton / und least at least the sliper [Zeichnung: weibliche Halbfigur (?)]
University of Iowa (Blumencoro ...) 1300 = 650: Das Gemälde „Blumencorso in Nizza“, MB-G 747, wurde über Curt Valentins Galerie für 1300 $ verkauft, Max Beckmanns Anteil betrug 50%. Vgl. Mathilde Q. Beckmann Agenda: „Er bekommt immer die Hälfte ausser bei Portraits in diesem Fall (30% weniger).“ Käufer war nicht die University of Iowa sondern das Blanden Art Museum in Fort Dodge, Iowa.
Schule „Brooklyn“ mit eigenem Car: Mit dem eigenen Auto zum Unterricht in der Brooklyn Museum Art School gefahren.
Q.: Mathilde Q. Beckmann.
Plaza: Bar oder Restaurant im Plaza Hotel.
Lackner: Stephan Lackner.
Dinner allon: en alone, Max Beckmann aß allein zu Abend im Restaurant des Hotel Ritz-Carlton.
least at least: en last but not least, zu guter Letzt.
the sliper: Bar in Manhattan, die Max Beckmann bisweilen „Golden Slipper“ nannte, die aber unter diesem Namen nicht ermittelt werden konnte und vermutl. anders hieß, vgl. Eintrag vom 19.12.1949.