Erstes Mal in Brooklinschool / wieder. War überraschender Weise / sehr nett. Pec liebenswürdig wie / ein Kater, (keine Rede oder nur sehr / liebenswürdig wegen Americain scool) / und die meisten alten Schüler vom / vorigen Jahr mit wirklich netter Freude / über Wiedersehen, da alle dachten ich / noch in Europa. – Aber am meisten / freuten mich meine eben dort aus- / gestellten Bilder „Hölle der Vögel“ / „Geburt“ u. Mühle aus Holland / Gott sei Dank <<irgend>> <<etwas>> bin ich. / Erstaunlich die Farben <und> die Formen. / – Dann noch Botanisches Wiedersehen, / trotz etwas kalt. – noch wegen d. Auto / nummer in Downtown. Hier erstes / Mal <<geheitzt.>> u. Besuch von Fraulein / Daser[?] aus Ohlstadt! . . . .
Brooklinschool: Erster Tag in der Brooklyn Museum Art School nach der Sommerpause.
Pec: Augustus Peck.
Americain scool: Peck äußerte sich, für Max Beckmann offenbar überraschend, positiv über desse zusätzlichen Lehrauftrag in der American Art School in Harlem.
meine eben dort ausgestellten Bilder „Hölle der Vögel“ „Geburt“ u. Mühle aus Holland: Alle drei Gemälde, „Hölle der Vögel“, MB-G 506, „Geburt“, MB-G 478, und „Luftballon mit Windmühle. Die Mühle“, MB-G 749 waren derzeit in der Faculty Show im Brooklyn Museum ausgestellt (ohne Katalog), vgl. https://beckmann-research.org/node/7313.
Botanisches Wiedersehen: Max Beckmann war nach der langen Sommerpause wieder erstmals im Brooklyn Botanical Garden spazieren.
wegen d. Autonummer: Mathilde Q. Beckmann und Max Beckmann mussten zur Kfz-Zulassungsstelle Downtown Manhattan, um neue Nummernschilder für das Auto von Mathilde Q. Beckmanns verstorbener Schwester Doris MacFergus Cooper zu besorgen, das sie übernommen hatten.
Fräulein Daser [?] aus Ohlstadt: Person nicht ermittelt. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem Tod und der Nachlassregelung von Doris MacFergus Cooper und dem Versand etlicher Gegenstände aus diesem nach Ohlstadt zu Hedda Schoonderbeek.